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Skiweekend 2006 in Davos - 11. / 12. März 2006

mare. - Nach längerer Abstinenz zog es uns für das Winterweekend vom 11./12. März 2006 wieder einmal nach Davos, auf die frisch verschneiten Jakobshorn-Pisten. Trotz vieler DTV-Mitglieder "gluschtete" es nur zwölf Schneesportlerinnen, am diesjährigen Weekend in Davos teilzunehmen. Normalerweise zugreisend, entschlossen wir uns, heuer die Taxidienste von Melanie und Karin in Anspruch zu nehmen und verteilten uns auf deren zwei Vans.

Aus dem schneienden Niederurnen gelangten wir ins immer sonniger werdende Bündnerland und freuten uns auf die bevorstehenden Pulverschneefahrten. Je näher wir Davos kamen, umso mehr nahm auch die Wolkendecke über uns wieder zu. Nach Gepäckdeponie im Snowboarders Palace fuhren wir zu den Jakobshorn-Bahnen, wo wir uns schleunigst in die Höhe begaben. Wir erkundeten trotz relativer Kälte und leichtem Schneefall die verschiedenen, gut sichtigen Pisten, bevor wir uns im Güggel etwas wärmendes genehmigten. Nach abermaligen Fahrten genossen wir eine längere Mittagspause, um nach weiteren Pistenabstechern in der Fuxägufer (oder wie hiess nochmals „diä cheibä Beiz“?) den Nachmittag gemütlich ausklingen zu lassen.
Auch im Bolgenplaza musste der obligate Après-Ski noch sein, bevor wir uns in der Unterkunft für den Abend herrichteten.

Durchs Nachtessen gestärkt und mit dem Tip einer anderen Glarner Gruppe begaben wir uns später in ein Dancing, wo viel los sei und gute Musik spiele. Wir mussten feststellen, dass der Altersdurchschnitt erheblich über dem unseren lag, aber nichts desto Trotz "wagten" wir uns da hinein. Wir heizten die Stimmung so richtig auf mit Singen, Schunkeln und Tanzen; sehr zur Freude des aufspielenden Musikduos. Später zogen wir im dichten Schneegestöber noch durch Davos und in einige Lokale, um anschliessend unsere Schlafstätte heimzusuchen.

Zeitig am Sonntagmorgen, der Himmel war blau und die Sonne schien, luden wir unsere Siebensachen in die Busse und gondelten wiederum in die Höhe. Grüppchenweise rasten wir nochmals die fantastisch präparierten Neuschneepisten hinunter. Die grausige Kälte und der unsägliche Wind war nur auf den Liften hinderlich. Während den stiebenden Abfahrten war dies alles gleich vergessen. Nach und nach verschlechterte sich das Wetter und die Kälte trieb uns wieder zusammen im Fux, wo wir eine ausgedehnte Mittagspause hielten. Da es draussen immer trüber wurde, nahmen wir andernorts noch einen Abschiedstrunk. Nach einer plötzlichen Wetter-Kehrtwende nahmen wir bei strahlendem Sonnenschein die Talabfahrt in Angriff. Zeitig fuhren wir von Davos los, um dem Stau vom Engadiner zu entgehen. Müde und wohlbehalten kamen wir wieder in Niederurnen an.

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