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Die vier Turner-F’s standen am Wochenende vom 24. auf den 25. September für sportliche Aktivitäten. Dreizehn fitte DTV-Mitglieder begaben sich auf die Reise an den Bodensee. Am Samstag trafen wir unternehmungslustigen Turnerinnen uns am Bahnhof Ziegelbrücke und starteten unser Wochenende per Zug nach Romanshorn.

Dort wechselten wir auf komfortable SBB-Countrybikes und nahmen die gemütliche Radstrecke Richtung Schaffhausen unter die Räder. Leider umhüllte uns anfangs noch dichter Nebel, doch dieser konnte unserer guten Stimmung nichts anhaben. Unterwegs gab es einen unerwarteten (!) Apèrohalt mit feinem Erdbeer-Rosé und wunderbar mundenden, frischen Erdbeeren. Besten Dank dem edlen Spender.

Gestärkt fuhren wir weiter, vorbei an langen Apfelplantagen mit saftigen Äpfeln an den Bäumen. Allmählich löste sich der Nebel auf und in Berlingen genossen wir in einem Gartenrestaurant direkt am Bodensee ein feines Mittagessen. Auf unserer Weiterfahrt sahen wir links riesige Gemüsefelder und weite Wiesenlandschaften und rechts hatten wir wunderschöne Aussicht auf den Bodensee. Als Desserthalt wurde Stein am Rhein ausgewählt. Nach feinen Vermicelles und Gelati in der schönen Altstadt nahmen wir die stündige Reststrecke nach Schaffhausen unter die Backen. ässern unsere Nachtlager. Auf beiden Fassinnenseiten waren je drei Kajütenbetten aufeinander, so dass auch noch eine nächtliche Kletterpartie nach dem Ausgang für die oben Schlafenden bevorstand. Abends verköstigten wir uns am gemütlichen Herbstfest im Dorf, das just an diesem Wochenende dort stattfand. In der Oldie-Bar schlossen wir den erlebnisreichen Tag ab.

Anderntags fuhren wir frühstücksgestärkt zurück nach Schaffhausen. Bei den Rheinfällen wurden wir von Guide Marco empfangen, um mit ihm eine mehrstündige Flussfahrt auf zwei Schlauchbooten den Rhein hinunter zu wagen. Nach Instruktion und Schwimmwestenbezug trugen wir die zwei Gummiboote zum Einstieg. Je zu siebt, mit Führer in einem Schiff, paddelten wir drauflos. Anfangs mussten wir noch ein wenig am Paddelrhythmus feilen, damit das Gefährt geradeaus steuerte und nicht zick-zack über den Rhein, aber unsere Bootsführerin machte ihre Sache prima und steuerte uns immer wieder in „rechte Bahnen“. Unterwegs grillierten wir auf einer Wiese unsere mittransportierten Wurstwaren, bevor es weiter flussabwärts ging. Nach dem dritten Wehr, dass überwunden werden musste, kam endlich die ersehnte Strömung. Von da an nahmen wir es etwas gemütlicher und liessen uns treiben. So kam es, dass die Brandt-Sisters übermütig wurden und auf dem Bootsrand herumalberten, bis beide in den Fluten versanken. Dank Weste und Hilfe von Führer Marco hievten sie die Mitpaddlerinnen zurück ins Boot, unter dem Gelächter von allen andern.

In Rüdlingen war Endstation. Wir klaubten unsere Siebensachen zusammen und marschierten zur nächsten Busstation. Das Postauto brachte uns nach Winterthur und von dort ging es mit dem Zug nach Hause. Wir möchten unserer Organisatorin und Reiseleiterin Melanie nochmals für diese tolle und abwechslungsreiche Turnfahrt bedanken, es hat uns allen super gefallen.